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Die 28. Auflage des Nestle-Aland

Die 28. Auflage des Nestle-Aland stand vor zwei unterschiedlichen Aufgaben: Einmal war eine gründliche Revision des Apparats, die diesen übersichtlicher und einfacher benutzbar machen sollte, ein dringendes Desiderat, zum anderen waren die textkritischen Erkenntnisse und Entscheidungen, die sich aus der Arbeit an der Editio Critica Maior des Griechischen Neuen Testaments ergeben haben, zu integrieren. Da diese Neuerungen bisher nur die Katholischen Briefe betreffen, ergibt sich für den Nestle-Aland zum ersten Mal in seiner Geschichte eine gewisse Zweiteilung. Wird in den Katholischen Briefen eine grundlegende Neukonzeption  vorgelegt, deren Muster auf lange Sicht die gesamte Ausgabe folgen soll, so beschränkt sich die Bearbeitung der übrigen Schriften auf eine gründliche, aber  die Grundstruktur der Ausgabe nicht antastende Revision des Apparats. Eine weitere wichtige Neuerung besteht darin, dass die Ausgabe von nun an nicht nur als gedrucktes Buch erscheint, sondern zugleich in digitaler Form.

Inhaltliche Veränderungen:

1. Revision und Korrektur der gesamten Edition

  • Verzeichnung neu entdeckter Papyri
  • Verzicht auf die Unterscheidung zwischen ständigen Zeugen erster und zweiter Ordnung
  • Systematische Überprüfung des Apparates
  • Verzicht auf unpräzise Angaben
  • Auflösung der Verknüpfung von Apparatnotierungen
  • Reduktion und Übersetzung lateinischer Ausgaben
  • Durchsicht der Verweisstellen

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2. Text und Apparat der Katholischen Briefe

  • Neukonstituierung des Textes
  • Neubestimmung der ständigen Zeugen für die Katholischen Briefe

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